HANDLUNG VON DIE KONSEQUENZ
Der im Gefängnis sitzende schwule Schauspieler Martin Kurath (Jürgen Prochnow) freundet sich mit dem 15-jährigen Sohn des Gefängniswärters an. Die beiden verlieben sich ineinander und sehnen sich beide nach der Freilassung.
Dies löst in ihrer Umgebung heftige Empörung aus. Nachdem Kurath ein Jahr später freigelassen wird, outet sich der Teenager vor seinen Eltern, woraufhin sein Vater ihn erst verstößt und später in eine brutale Besserungsanstalt steckt.
Kurath beschafft sich einen gefälschten Pass und gibt sich als Psychologie-Doktorand aus und hilft Thomas mit ihm nach Deutschland zu fliehen. Sie werden aber von einem Freund verraten, der mit Kurath eine Affäre hatte und jetzt mit Thomas zusammen sein möchte.
Thomas lässt sich in seiner Not darauf ein, weigert sich aber, mit dem Verräter Sex zu haben. Er wird rausgeschmissen und prostituiert sich. Von diesen Erfahrungen gebrochen, kehrt er freiwillig in die Besserungsanstalt zurück.
Als er mit 21 Jahren freigelassen wird, ist er psychisch so geschädigt, dass er trotz Wiedersehen mit Kurath einen Selbstmordversuch unternimmt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird.
Er entkommt und der Film endet mit einer TV-Durchsage, dass die Polizei nach ihm sucht und dass das Reisende ihn behutsam behandeln sollen, da er depressiv und verwirrt sei.