In den vergangenen Jahren nahm die Sichtbarkeit queerer Menschen im deutschen Fernsehen kontinuierlich zu und folgte einem klaren Aufwärtstrend, der 2024 überraschend gestoppt wurde – ausgerechnet in einer Zeit zunehmender LGBT-Feindlichkeit. Besonders RBB und arte haben LGBT-Inhalte deutlich reduziert. Neue Zahlen unserer Medien-Studie.
Wir müssen über Sichtbarkeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk reden, warum die TV-Premiere von SCHWARZE FRÜCHTE ein Problem ist und das bevorstehende Ende von One eine große Chance bietet.
Das Biografische Drama IN EINEM LAND, DAS ES NICHT MEHR GIBT dreht sich 1989 in Ost-Berlin um die DDR-Frauenzeitschrift Sibylle und das mit ihr verknüpfte Schicksal des schwulen Stylisten Rudi und des aufstrebenden Models Suzie.
Der 16-jährige Benjamin hat sich unsterblich in den Leadsänger Fögi der Schweizer Rockband Minks verliebt. Er heuert bei ihnen als Roadie an und es dauert nicht lange und Benni und Fögi sind ein Paar. Für Benni ist es die erste große Liebe. Für Fögi ist das unschuldige Kerlchen bald nur noch langweilig.
Felix Rexhausen porträtiert in seinem bislang unveröffentlichten Roman ZAUNWERK: SZENEN AUS DEM GESTRÄUCH das Leben schwuler Männer in der alten Bundesrepublik der 1960er Jahre, ihrem Leben im Verborgenen, ihren kleinen Freiräumen und großen Sehnsüchten.
Marie ist mit Bernd verheiratet, die beiden haben zwei Kinder und führen ein erfolgreiches Architekturbüro. Als jedoch Dom, ein alter Freund von Marie, mit seiner Freundin Ayla auftaucht, ändert sich das Leben der beiden Paare völlig. Marie verliebt sich Hals über Kopf in Ayla.
Seit 20 Jahren sind Hanna und Simon ein Paar. Sie haben vieles hinter sich, aber nicht mehr ganz so viel vor. Bis sich beide, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben.
MATTHIAS & MAXIME ist das lang erwartete queere Liebesdrama von Xavier Dolan, dem besten Queerfilmemacher seiner Generation, und zeigt die Verwandlung einer langjährigen Bromance in echte Liebe. Vielleicht zu spät. Denn schon vor dem ersten Kuss war der eine entschlossen, nach Australien auszuwandern.
Queer zu leben und zu lieben ist weiterhin ein marginalisertes Randthema im deutschen Fernsehen, was besonders bei ARD, ZDF und den Dritten ärgerlich ist. Denn schließlich finanzieren auch schwule, lesbische, bisexuelle, transidente und intersexuelle Zuschauer das aufgeblähte Staatsfernsehen mit seinen unzähligen Sendern, YouTube-Kanälen und Mediatheken.