Wir müssen über Sichtbarkeit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk reden, warum die TV-Premiere von SCHWARZE FRÜCHTE ein Problem ist und das bevorstehende Ende von One eine große Chance bietet.
Es ist an der Zeit, über die besten LGBT-Filme und -Serien 2024 abzustimmen und den zwölften DRAMAqueen USERaward zu vergeben. Unter allen Teilnehmer:innen verlosen wir zwei Wunschfilme von Salzgeber und Cinemien sowie ein 6-monatiges Streaming-Abo von MUBI.
LOVING HER ist eine Drama-Serie nach dem niederländischen Original ANNE+, welches auch von Netflix als Spielfilm produziert und veröffentlicht wurde. Die junge Hanna (Banafshe Hourmazdi) erlebt die Irrungen und Wirrungen der lesbischen Liebe.
Die britische LGBT-Serie IT'S A SIN verhandelt die AIDS-Epidemie im London der 1980er Jahre - von den ersten Infektionen, der Stigmatisierung schwuler Männer, den politischen und gesellschaftlichen Ausgrenzungen bis zum Widerstand durch die Lesben- und Schwulenbewegung.
LIEB MICH! ist ein TV-Liebesdrama und erzählt die Geschichte von Marie, verheiratet, Haus, Kind, und der lesbischen Lehrerin Elena. Die beiden verlieben sich und können nicht voneinander lassen. Doch was ist mit der Familie?
Seit 20 Jahren sind Hanna und Simon ein Paar. Sie haben vieles hinter sich, aber nicht mehr ganz so viel vor. Bis sich beide, ohne voneinander zu wissen, in denselben Mann verlieben.
In der lesbischen Drama-Serie WIR steht Helenas Ex-Freundin Annika nach Jahren ohne ein Zeichen plötzlich auf der Matte und wirbelt die Familienplanung von Helena und Tayo gehörig durcheinander.
Nach ALL YOU NEED und LOVING HER versenkt jetzt auch das ZDF seine neue LGBT-Serie THE DRAG AND US auf einen mitternächtlichen Sendeplatz im letzten Sommerloch beim kleinen Digitalsender ZDFneo. Im Mittelpunkt der SitCom steht Dragqueen Cathérine, die bei einer alleinerziehenden Mutter und ihren beiden Söhnen einzieht und für Bambule sorgt.
Queer zu leben und zu lieben ist weiterhin ein marginalisertes Randthema im deutschen Fernsehen, was besonders bei ARD, ZDF und den Dritten ärgerlich ist. Denn schließlich finanzieren auch schwule, lesbische, bisexuelle, transidente und intersexuelle Zuschauer das aufgeblähte Staatsfernsehen mit seinen unzähligen Sendern, YouTube-Kanälen und Mediatheken.
NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT ist ein umstrittenes Camp-Drama von Rosa von Praunheim und Dokument der homophoben, westdeutschen TV-Landschaft der 1970er. Provinzler Daniel kommt nach Berlin und stürzt sich in die Schwulenszene der Großstadt. Er findet seine große Liebe, fühlt sich aber schon bald von ihr eingeengt.