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Boots (2025) 7.8

Boots (2025)

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Platz 3 der besten LGBT-Serien 2025

7.8

Community-Bewertung7.8

In der Netflix-Serie BOOTS meldet sich ein schwuler Teenager Anfang der 1990er freiwillig zum Marine-Training - in einer Zeit, in der Homosexualität in der US-Armee noch verboten ist. Zwischen Drill, Schmerz und Kameradschaft kämpft er darum, sich selbst zu finden und in einem System zu bestehen, das seine Identität ablehnt.

OT: Boots
AKA: The Corps · Reclutas · Jovens Recrutas
Dramedy-Serie (USA)
Thematik: schwul, Homophobie, Militär, alle Tags
Episoden: 8 (1 Staffel)
Episodenlänge: ca. 45 Minuten
Premiere: 9. Oktober 2025 (Netflix)
Sprache: Deutsch (OV: Englisch)
FSK 16

SENDETERMINE VON BOOTS

LETZTE TV-AUSSTRAHLUNG
Bislang keine Ausstrahlung im Fernsehen

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Boots | LGBT-Serie 2025 -- Schwul, Lesbisch, Stream, Netflix, LGBT

Mit Miles Heizer ♂♂ (Cameron Cope ♂♂), Max Parker ♂♂ (Sgt. Sullivan ♂♂), Jack Cameron Kay (Jones ♂♂), Sachin Bhatt ♂♂ (Major Wilkinson ♂♂), Angus O’Brien ♂♂ (Hicks), Dominic Goodman (Nash), Liam Oh (Ray McAffey), Vera Farmiga (Barbara Cope) u. a.

Idee: Andy Parker ♂♂
Regie: Phil Abraham, Kyle Patrick Alvarez ♂♂, Silas Howard t*, Tanya Hamilton und Peter Hoar ♂♂

♂♂ schwul · t* transgender

HANDLUNG VON BOOTS

BOOTS spielt in der harten, unberechenbaren Welt der US-Marines im Jahr 1990, als Schwulsein beim Militär verboten war. Im Zentrum stehen der orientierungslose Cameron Cope (Miles Heizer), der seine queere Identität verbergen muss, und sein bester Freund Ray McAffey (Liam Oh), Sohn eines hochrangigen Marinesoldaten.

Die beiden schließen sich einer Gruppe Rekruten an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gemeinsam schlagen sie sich durch die echten und metaphorischen Tretminen des Trainingslagers, schmieden unerwartete Bündnisse und entdecken in einem Umfeld, das sie an ihre Grenzen bringen soll, wer sie wirklich sind.

BOOTS erzählt von Freundschaft, Resilienz und der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt, die streng und erbarmungslos erscheint.

QUEERmdbFAQs

Die QUEERmdb-Community wählte BOOTS auf Platz 3 der besten LGBT-Serien 2025. Wer hat es wohl auf die 1 geschafft? Hier erfährst du es. Clickbait können wir. LOL

Hauptdarsteller Miles Heizer steht seit seinem elften Lebensjahr auf Theaterbühnen und vor der Kamera. Mit 19 outete er sich öffentlich als schwul. Größere Bekanntheit erlangte er durch seine Rolle des queeren Schülers Alex Standall in der Netflix-Serie 13 REASONS WHY (2017-2020).

BOOTS basiert auf THE PINK MARINE (2015), den Memoiren von Greg Cope White, einem offen schwulen Ex-Marine. Schöpfer und Showrunner Andy Parker hat das Buch nicht nur adaptiert, sondern auch mit eigenen Erfahrungen aus seiner Jugend in einem konservativ-evangelikalen Umfeld angereichert.

Andy Parker hat bereits bei mehreren LGBT-Produktionen mitgewirkt. 2015 schrieb und produzierte er den Pilotfilm STANISTAN, eine politische Satire mit queeren Nebenfiguren. Obwohl das Projekt angekündigt und der Pilot fertiggestellt wurde, entschied sich der Sender USA Network gegen eine Serienbestellung.

In den Jahren 2017 und 2018 war Parker als Co-Executive Producer und Drehbuchautor an IMPOSTERS beteiligt. Die Serie spielt mit fluiden Identitäten und queeren Subtexten. 2019 arbeitete er an der Netflix-Neuauflage von Armistead Maupins TALES OF THE CITY mit und half als Co-Executive Producer und Autor, die queere Kultserie mit Fokus auf LGBT-Repräsentation neu zu gestalten.

Ich war ein verschlossener schwuler Junge in Glendale, Arizona, und wollte unbedingt vor mir selbst davonlaufen. Genau wie Cameron habe ich damals ernsthaft überlegt, zum Militär zu gehen - um meine Männlichkeit zu beweisen. [Andy Parker]

QUEERfaktor: 6/10

Mit knapper Not, getragen vor allem vom erzählerischen Impuls der letzten Episoden, lässt sich BOOTS als queere Serie im Sinne einer queeren Hauptthematik einordnen. Der Protagonist, eine der zentralen Nebenfiguren, eine erst spät eingeführte Schlüsselfigur sowie eine episodisch auftretende Nebenfigur werden als schwul dargestellt. Diese Konstellation ist innerhalb des dargestellten historischen und institutionellen Rahmens von erheblicher narrativer Relevanz.

Der Handlungsraum ist das Jahr 1990, angesiedelt im militärischen Umfeld der Vereinigten Staaten, also vor Einführung der "Don’t Ask, Don’t Tell"-Politik. Homosexualität stellt unter diesen Bedingungen kein randständiges Charaktermerkmal dar, sondern ein strukturelles Konfliktmoment mit potenziell existenziellen Konsequenzen für die betroffenen Figuren. Queerness fungiert somit weniger als identitätspolitisches Signal, sondern als konfliktgenerierendes Element innerhalb eines repressiven Systems.

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