Für ihre Dokumentation VORURTEIL UND STOLZ hat Eva Beling die Archive schwedischer Filmgeschichte durchforscht und das Queere Kino von seinen Anfängen in der Stummfilm-Zeit bis in die Gegenwart Revue passieren lassen.
Die chilenisch-spanische Dokumentation KINK porträtiert die schwulen Fotografen Paco Moyano und Manolo Rodríguez, die bereits seit dreißig Jahren ein Paar sind und für ihr Homoerotikmagazin nackte Männer in allen Formen und Größen katalogisieren. Ob es Regisseur Alberto Fuguet dabei um die beiden Künstler oder nur um die Geschlechtsorgane ging, darüber streiten sich die Zuschauer.
Regisseur Jonas Rothlaender befragt in seiner Dokumentation DAS STARKE GESCHLECHT neun Männer, unter ihnen ein schwuler und ein bisexueller Interviewpartner, zum Thema Sexualität, Gewalt und Männlichkeit.
LOOK ME OVER - LIBERACE ist eine Dokumentation des Schweizer Filmemacher Jeremy J. P. Fekete über den schwulen Paradiesvogel Liberace, der seine queere Identität bis vor Gericht verleugnete und 1987 an den Folgen von AIDS starb.
MAKING MONTGOMERY CLIFT ist eine Dokumentation von Robert Anderson Clift über den schwulen Schauspieler, seinen Aufstieg und vor allem den raschen Fall in den 1960ern.
Im Gegensatz zu anderen Produktionen zeigt STUDIO 54 die queere Seite der legendärsten Disco aller Zeiten. Hier wurden Schwule und Transsexuelle nicht nur geduldet, sie waren ausdrücklich willkommen. Außerdem erzählt Matt Tyrnauer die Geschichte des schwulen Mitbegründers Steve Rubell bis zu seinem Tod infolge von AIDS.
In der queeren Netflix-Dokumentation CIRCUS OF BOOKS geht es um den 1976 gegründeten, größten Vertreiber von Gaypornos in den USA und den Veränderungen der LGBT-Szene bis heute.
Für JONATHAN AGASSI SAVED MY LIFE warf sich Dokumentarfilmer Tomer Heymann acht Jahre lang in die Spuren des prominenten, israelischen Erotik-Models Jonathan Agassi.