Penélope Cruz und Milena Smit bekommen in Pedro Almodóvars PARALLELE MÜTTER zur gleichen Zeit, im gleichen Krankenzimmer ein Baby, was sie auf lange Zeit verbindet und irgendwann die Liebe entfacht.
Zum 70. Geburtstag eines verbitterten Patriarchen versammelt sich die zerrüttete Familie unter einem Dach: die zweite Ehefrau, drei ungleiche Söhne – und ein lange schwelender Konflikt. Als der jüngste Sohn Frederik verkündet, mit seinem Partner ein Kind adoptieren zu wollen, droht die Feier endgültig zu eskalieren.
Als den von Panikattacken gequälten erfolgreichen Talkmaster Daniel bereits aller Lebensmut verlassen hat, landet Teenager Alexander in seinem Bett und hilft unverhofft, alte Wunden zu heilen.
In der indischen Dramedy KAPOOR & SONS kehren zwei Brüder aus dem Ausland in den Schoß der Familie zurück. Der schwule Rahul lässt seinen Freund in London zurück. Findet er endlich den Mut sich zu outen? Das Risiko, verstoßen zu werden, wiegt schwer.
Die bisexuelle Autorin Anna Alfieri verarbeitet in ihrem autobiografischen Drama BORDERLINE das schmerzhafte Ende ihrer ersten lesbischen Beziehung, die kaum zu ertragenden Gefühle von Verlust und Leere, Selbsthass und Sinnlosigkeit.
Katie Holmes portraitiert in ihrem Regiedebüt ALLES WAS WIR HATTEN ein ungewöhnliches Mutter-Tochter-Verhältnis. Die trans Schauspielerin Eve Lindley spielt ihre Freundin Pam, die immer wieder mit transphoben Anfeindungen konfrontiert ist.
I MISS YOU erzählt die Geschichte eines homophoben Vaters, der nach dem Selbstmord seines Sohnes Gabriel herausfindet, dass er schwul war. Vom konservativen Bolivien aus startet er eine Reise nach New York, wo Gabriels Geliebter seine Trauer in ein Theaterstück verarbeitet.
PULSE - SCHLAG GEGEN DIE FREIHEIT erzählt in drei Episoden, wie queere Menschen in Terroranschläge geraten - darunter die islamistischen Attentate auf den LGBT-Nachtclub Pulse in Orlando und auf das Pariser Konzerthaus Bataclan.
SCHITT'S CREEK ist eine queere US-SitCom von und mit Dan und Eugene Levy und verfolgt den rasanten Absturz einer stinkreichen, aber entfremdeten Familie.
Queer zu leben und zu lieben ist weiterhin ein marginalisertes Randthema im deutschen Fernsehen, was besonders bei ARD, ZDF und den Dritten ärgerlich ist. Denn schließlich finanzieren auch schwule, lesbische, bisexuelle, transidente und intersexuelle Zuschauer das aufgeblähte Staatsfernsehen mit seinen unzähligen Sendern, YouTube-Kanälen und Mediatheken.