Felix Rexhausen porträtiert in seinem bislang unveröffentlichten Roman ZAUNWERK: SZENEN AUS DEM GESTRÄUCH das Leben schwuler Männer in der alten Bundesrepublik der 1960er Jahre, ihrem Leben im Verborgenen, ihren kleinen Freiräumen und großen Sehnsüchten.
In Frankfurt am Main führten zu Beginn der 1950er Jahre Staatsanwälte und Polizei einen erbitterten Kampf gegen schwule Männer – mit Gesetzen aus der Nazi-Zeit. Anhand von Spielszenen und Interviews mit seinerzeit Verfolgten und Historikern erzählt DAS ENDE DES SCHWEIGENS von einem politischen Kampf, der erst 45 Jahre später zu Ende ging.
GROSSE FREIHEIT erzählt die Leidensgeschichte von Hans Hoffmann, der wegen seiner Homosexualität von den Nazis ins Konzentrationslager und von den nachkriegsdeutschen Behörden immer wieder ins Gefängnis weggesperrt wurde. Bis 1969 war die Sexualität unter Männern in der BRD verboten.
Der Staat gegen Fritz Bauer ist ein Biopic von Lars Kraume über den schwulen Generalstaatsanwalt, der den hochrangigen Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann 1957 vor Gericht brachte.
KU’DAMM 56 begleitet das Schicksal eines schwulen Mannes im homophoben Berlin der 50er Jahre, der alles versucht, die Hetero-Fassade aufrechtzuerhalten und von seinem Leiden kuriert zu werden.