Die inzwischen als transgender lebenden Regie-Schwestern Lana und Lilly Wachowski erzählen in der Netflix-LGBT-Serie SENSE8 die Geschichte von acht queeren Menschen, die metaphysisch miteinander verbunden sind.
JOHNS ist ein starbesetztes, schwules Stricherdrama von Scott Silver und gehört zu den besten Gayfilmen der 1990er Jahre. David Arquette spielt darin den Hetero-Callboy John, der fremden Männern seinen Körper verkauft, um sich einen großen Traum zu erfüllen. Sein bester Freund und Escort-Kollege (Lukas Haas) ist heimlich in ihn verliebt ist und macht Pläne für eine gemeinsame Zukunft.
Luca Guadagnino erzählt in seinem Liebesfilm CALL ME BY YOUR NAME die Geschichte der schwulen Romanze zwischen einem 17jährigen Bohème und dem Doktoranden seines Vaters, einem Professor für Kunstgeschichte. Aufgrund der vier Oscarnominierungen und den Erfolgen auf zahlreichen Festivals gilt CALL ME BY YOUR NAME als inoffizieller Nachfolger des Queer Cinema - Meilensteins MOONLIGHT.
Richard Jenkins spielt in Guillermo del Toros Fantasydrama SHAPE OF WATER einen schwulen Künstler, der zusammen mit zwei Putzfrauen im homophoben und rassistischen Klima der 1960er Jahre um Anerkennung kämpft und einem grausamen Experiment des Militärs auf die Schliche kommt.
John Butlers' HANDSOME DEVIL (2016) erzählt die Geschicte des schmächtigen 16-jährigen Neds, der im Internat ständig homophob beleidigt wird. Zum neuen Schuljahr bekommt er einen neuen Mitbewohner, Sportskanone Conor, mit dem er, zu beider Bedauern, gemeinsam zu einem Musikwettbewerb verdonnert wird.
In Marco Bergers Erotikfilm TAEKWONDO macht eine Horde (halb)nackter Heteros Urlaub in einem Landhaus. Was keiner ahnt: Unter ihnen befinden sich mindestens zwei Schwule und genießen die Show.
Im argentinischen Gayfilm ESTEROS wollen zwei Freunde nach über zehn Jahren Funkstille herausfinden, ob die in der Schulzeit unmögliche, schwule Liebe jetzt eine Chance hat.