Im schwulen Kurzfilm LABEL ME verdient ein syrischer Flüchtling sein Lebensunterhalt als Stricher für Männer und trifft dabei auf einen Deutschen, der sein heteronormatives Selbstbild auf den Kopf stellt.
Jérôme Reybauds schwules Liebesdrama VIER TAGE IN FRANKREICH begleitet den gescheiterten Schriftsteller Pierre, der seinen Freund Paul verlassen hat und nun durch Frankreich cruist, während Paul versucht, ihm mithilfe von Grindr auf die Spur zu kommen.
Oh Gott, Tor Iben! Sein vierter Gayfilm JAHR DES TIGERS porträtiert einen schrägen Außenseiter in der schwulen Szene Berlins. Tom steht auf anonymen Sex, trägt gern Masken und bricht in Wohnungen ein. Hier findet er das schlafende, durchtrainierte Topmodel Lars. Es wird gefickt. Viel später.
Das schwule, französische Regiepaar Olivier Ducastel und Jacques Martineau erzählt in Echtzeit die Liebesgeschichte von THÉO & HUGO, die in einem schwulen Sexclub beginnt und im Pariser Morgengrauen ihren Lauf nimmt.
JOHNS ist ein starbesetztes, schwules Stricherdrama von Scott Silver und gehört zu den besten Gayfilmen der 1990er Jahre. David Arquette spielt darin den Hetero-Callboy John, der fremden Männern seinen Körper verkauft, um sich einen großen Traum zu erfüllen. Sein bester Freund und Escort-Kollege (Lukas Haas) ist heimlich in ihn verliebt ist und macht Pläne für eine gemeinsame Zukunft.
SHORTBUS ist nach dem Riesenerfolg von HEDWIG AND THE ANGRY INCH (2001) der zweite Spielfilm von John Cameron Mitchell und dreht sich um einen queeren Club im New York der Nuller Jahre.
Im Sozialdrama NOBODY'S WATCHING von Julia Solomonoff verlässt der schwule Schauspieler Nico seine Heimatstadt Buenos Aires und versucht einen Neustart in New York.
Die wohlgeordneten Moleküle einer Bilderbuchehe geraten durch eine Zufallsbekanntschaft in ein Chaos. Grund dafür ist ein Franzose, der eine Crêperie im Szeneviertel betreibt. Unverschämt sexy flirtet Serge Jackie an. Der lässige Bretone hat etwas Verwegenes, das ihrem „Mann fürs Leben“ fehlt. Wie stark ihre Hormone in Wallungen geraten, merkt Martin, durch den neuen Job viel […]
Seifenoper-Regisseur Albert Alarr portraitiert in seinem ersten, von den Zuschauerinnen gefeierten Film MILLIONEN MOMENTE VOLLER GLÜCK ein lesbisches Paar, das damit konfrontiert wird, dass eine von ihnen an Alzheimer erkrankt.
Robin Campillo (Eastern Boys) porträtiert in 120 BPM eine Gruppe von AIDS-Aktivisten im politisch entflammten Paris der frühen 1990er Jahre. Der HIV-negative, schwule Student Nathan schließt sich ihnen an und verliebt sich in den bereits schwerkranken, radikalen Meinungsführer Sean.