OSLO STORIES: TRÄUME ist der zweite, eigenständige Film der queeren Oslo-Trilogie von Dag Johan Haugerud und erzählt die Geschichte der 17-jährigen Johanne, die sich zum ersten Mal verliebt - in ihre Lehrerin. Ein detailreiches Buch, das sie darüber schreibt, entfacht schon bald eine hitzige Debatte.
Mikita Franko geht in seinem autobiografischen Debüt-Roman DIE LÜGE der Frage nach, was es mit einem Kind macht, in Russland zu Beginn der 1990er Jahre mit zwei Vätern aufzuwachsen und dann selbst die eigene Homosexualität zu entdecken.
Tomasz Jedrowski porträtiert in seinem Debüt-Roman IM WASSER SIND WIR SCHWERELOS die Liebe zweier sehr unterschiedlicher Männer im sozialistischen Polen der 1980er Jahre. Während Ludwik gegen die politische Stagnation aufbegehrt, hat sich Janusz mit dem System arrangiert.
In DIE JÜNGSTE TOCHTER verarbeitet die Autorin Fatima Daas den Konflikt mit ihrer Familie und ihrem muslimischen Glauben, als sie sich in eine Frau verliebt.
In Johannes Jarchows Debütroman DIE FREMDE IN MIR kommt niemand lebend raus. Und bis zum Final Countdown wird vor allem eins: gelitten bis der Arzt kommt. Wie soll es auch anders sein, wenn man sich jeden Werktag prostituiert. Für Geld. Während Melanie ihren Frust im Schnapps ersäuft, findet Julian seine große Liebe. Beides macht es natürlich schlimmer. Ihre gemeinsame Psychotherapeutin Frau Braak ist genauso ratlos wie sie. Aber am Ende wird alles gut, versprochen, und alle werden von ihren Kopfschmerzen erlöst. Mit Pillen, Flinten und Korn.