In Julián Hernández' Erotikdrama DIE SPUR DEINER LIPPEN entwickelt sich während einer Pandemie zwischen dem Schauspieler Román und der "systemrelevanten" Arbeiterbiene Aldo eine virtuelle Beziehung. Ihre Sehnsucht nach körperlicher Nähe wächst, doch die Isolation verhindert jeglichen direkten Kontakt.
Die bisexuelle Simone setzt sich in RULE 34 als Pflichtverteidigerin für die Rechte misshandelter Frauen ein. Bei Chaturbate verdient sie vor der Webcam etwas nebenbei. Dabei entdeckt sie Praktiken des BDSM und gerät immer tiefer in die Welt des Schmerzes und der Gewalt.
Vier Freundinnen lassen es in YUNG so richtig krachen: Freie Liebe, Prostitution und Drogenexzesse bis der Arzt kommt - nichts ist den Berlinnerinnen ein Tabu.
SHORTBUS ist nach dem Riesenerfolg von HEDWIG AND THE ANGRY INCH (2001) der zweite Spielfilm von John Cameron Mitchell und dreht sich um einen queeren Club im New York der Nuller Jahre.
Larry Clark zeigt in seinem Sexdrama THE SMELL OF US eine Gruppe emotional verwahrloster Teenager, die nur eines im Sinn haben: Skateboarden, Drogen, Ficken. Um an vermeintlich einfach verdientes Geld zu kommen, verkaufen sie ihre Körper an alte Männer und gehen dabei bis zur Selbstaufgabe.
Justin Kelly führt uns im mit James Franco und Christian Slater prominent besetzten Krimidrama KING COBRA in die kriminellen Abgründe hinter der Pornokarriere von Sean Paul Lockhart aka Brent Corrigan.
Nach dem Unfalltod seines Bruders fühlt sich der schwule Teenager Miklós in TEENAGE KICKS dafür verantwortlich, die Lücke in seiner Familie zu schließen. Als sein heimlicher Schwarm Dan dann auch noch ein Mädchen datet, ist die Identitätskrise kaum mehr zu bewältigen.
Der heimlich schwule Fourtysomething Brad (Anthony Rapp) hat gerade seinen Sohn verloren, als er sich in John G. Youngs Queer-Drama BWOY auf eine emotional aufwühlende Online-Beziehung mit dem halb so alten Jamaikaner Yenny einlässt, der in seiner homophoben Heimat in ständiger Angst lebt, geoutet zu werden. Doch will der überhaupt mehr als nur seine US-Dollar?
Die Romanverfilmung FUCKING BERLIN erzählt die Geschichte einer Studentin, die im Prostituiertenmilieu Berlins versackt, wo sie die queere Hure Jenny kennenlernt.