Im Mittelpunkt des autobiografischen Dramas FUTUR DREI steht Parvis, der Sozialstunden in einem Flüchtlingsheim abarbeitet. Dort lernt er den Iraner Amon kennen und lieben, was aber wegen der Queerfeindlichkeit unter den Geflüchteten geheim bleiben muss.
WILDE MAUS ist das Regie-Debüt vom österreichischen Schauspieler Josef Hader, der auch die Hauptrolle übernahm. Als Musikkritiker führt er einen Rachefeldzug gegen seinen schwulen Chef, der ihn durch eine jüngere Kollegin ersetzte.
Alexander Osang geht in seinem neuen Roman FAST HELL noch mal den Weg zurück bis zur Wende Deutschlands im Jahr 1989, sogar zurück in die Ostberliner Kindheit und porträtiert für das anstehende Vereinigungs-Jubiläum einen schwulen Freund, den er aus New Yorker Zeiten kennt.
ARE WE LOST FOREVER ist ein schwedisches Liebesdrama und beginnt mit dem Ende einer langjährigen, toxischen Beziehung. Die anfängliche Erleichterung weicht bald einer Leere, die vielleicht nur der Ex-Geliebte füllen kann.
Oskar Roehler widmet sich in seinem neuen Biopic ENFANT TERRIBLE der schwulen Autorenfilmer-Legende Rainer Werner Fassbinder und zeigt sein künstlerisches Schaffen vom ersten Film bis zu seinem frühen Tod mit 37 Jahren.
Die Anzahl der Kinobesucher in Deutschland ist 2020 dramatisch eingebrochen. Anlass genug das Abschneiden von Filmen mit schwulen, lesbischen, bisexuellen, trans* und queeren Figuren an der Kinokasse zu analysieren.
Für JEAN PAUL GAULTIER: FREAK & CHIC hat Dokumentarfilmer Yann L'Hénoret den schwulen Kultdesigner Gaultier zwei Jahre lang bei der Entstehung seiner skandalumwitterten Revue FASHION Freak SHOW im Pariser Kabarett Folies-Bergères verfolgt.
Lars Eidinger mimt in SCHWESTERLEIN den schwulen Bühnendarsteller Sven, der von einer schweren Leukämie vollkommen aus der Bahn geworfen wird. Seine Zwillingsschwester Lisa (Nina Hoss) weicht ihm seitdem nicht mehr von der Seite. Es beginnt ein zermürbender Kampf um Leben und Selbstbestimmung.