Mikita Franko geht in seinem autobiografischen Debüt-Roman DIE LÜGE der Frage nach, was es mit einem Kind macht, in Russland zu Beginn der 1990er Jahre mit zwei Vätern aufzuwachsen und dann selbst die eigene Homosexualität zu entdecken.
Tomasz Jedrowski porträtiert in seinem Debüt-Roman IM WASSER SIND WIR SCHWERELOS die Liebe zweier sehr unterschiedlicher Männer im sozialistischen Polen der 1980er Jahre. Während Ludwik gegen die politische Stagnation aufbegehrt, hat sich Janusz mit dem System arrangiert.
Alexander Osang geht in seinem neuen Roman FAST HELL noch mal den Weg zurück bis zur Wende Deutschlands im Jahr 1989, sogar zurück in die Ostberliner Kindheit und porträtiert für das anstehende Vereinigungs-Jubiläum einen schwulen Freund, den er aus New Yorker Zeiten kennt.