Der chilenische Autorenfilmer und Wahlberliner Sebastián Lelio (EINE FANTASTISCHE FRAU) verhandelt in der Romanadaptation UNGEHORSAM homophobe und sexistische Repressionen einer jüdisch-orthodoxen Gemeinde in London, in die eine lesbische Fotografin (Rachel Weisz) nach dem Tod ihres Vaters heimkehrt. Dort trifft sie auf ihre inzwischen mit einem streng Gläubigen verheiratete Jugendliebe (Rachel McAdams).
ZWISCHEN SOMMER UND HERBST ist das Kinodebüt von Daniel Manns und Julia Burg und erzählt von der ersten lesbischen Liebe der 17-jährigen Lena und der 24-jährigen Eva. Die eine hat gerade Abi gemacht. Die andere studiert Sozialpädagogik und ist die Freundin von Jonas, Lenas Bruder.
AND THEN CAME LOLA ist das Kinodebüt von Megan Siler und Ellen Seidler und lässt LOLA RENNT in einem lesbischen Paralleluniversum auf UND TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER treffen.
LANDRAUSCHEN ist das Spielfilmdebüt der lesbischen Hobbyfilmerin Lisa Miller mit schwäbischem Dialekt, bayerischer Urigkeit und dem Max-Ophüls-Preis als Ehrenprädikat. Zwei Endezwanzigerfrauen treffen sich nach Auszeit in ihrem Heimatdorf, von dem die eine geflüchtet und aus dem die andere nie herausgekommen ist. Amor schießt einen letzten, verzweifelten Pfeil und trifft diesmal?
BATTLE OF THE SEXES ist eine queere Dramedy, die das 1973 tatsächlich stattgefundene Tennis-Freundschaftsspiel der damaligen Nummer Eins der Frauen-Weltrangliste, der lesbischen Tennisspielerin Billie Jean King, und dem Ex-Profi Bobby Riggs, verhandelt. Es thematisiert die Schwierigkeit queerer Sportler, nicht zu ihrer Liebe stehen zu können.
Im Fantasydrama LETZTENDLICH SIND WIR DEM UNIVERSUM EGAL verliebt sich eine Seelenwanderin in die bisexuelle Teenagerin Rhiannon und muss ihr nun klarmachen, dass sie jeden Tag in einem anderen Körper steckt. Wird sie Rhiannon überzeugen können?
VERRÜCKT NACH CÉCILE ist eine lesbische Romantische Komödie der französischen Comedian Océanerosemarie, bei der die gleichnamige, extrovertierte Protagonistin nach unzähligen Beziehungen und Bettgeschichten die Frau ihres Lebens trifft. Doch die schüchterne Fotografin Cécile davon zu überzeugen, erweist sich als alles andere als einfach.
Das argentinische Drama TAGE AM MEER schildert den Ausflug der frisch getrennten Sofía mit ihren beiden Töchtern an die atlantischen Küste. Während sie das Ende der Beziehung betrauert, verliebt sich ihre älteste Tochter zum ersten Mal in ein Mädchen.
RARA - MEINE ELTERN SIND IRGENDWIE ANDERS ist das Berlinale-Spielfilmdebüt der lesbischen Regisseurin Pepa San Martín und schildert aus der Sicht der 13jährigen Tochter einen Sorgerechtsstreit, der sich 2003 in Chile ereignete. Eine Mutter verlor ihre drei Kinder, weil sie homosexuell war.