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In & Out -- HEAD

In & Out - Rosa wie die Liebe (1997)  
  ★★★★★★★☆☆☆
queerfaktor
★★★★★★★★☆☆
bunnyfaktor ☆☆☆☆☆☆☆☆☆
OT: In & Out
Thematik: schwul, Coming Out, Homophobie

Komödie
(USA)
Laufzeit: 1 Stunde 30 Minuten
Premiere: 10. September 1997 (Toronto IFF, CDN)
Kinostart:  29. Januar 1998
DVD-VÖ: 31. Mai 1999


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CAST
Kevin Kline (Howard Brackett) ♂♂
Tom Selleck (Peter Malloy)
♂♂

Joan Cusack (Emily Montgomery)
Matt Dillon (Cameron Drake)
Debbie Reynolds (Berniece Brackett)
Wilford Brimley (Frank Brackett)
Bob Newhart (Tom Halliwell)
Gregory Jbara (Walter Brackett)
Shalom Harlow (Sonya)
Shawn Hatosy (Jack)
Zak Orth (Mike)
Lauren Ambrose (Vicky)
Alexandra Holden (Meredith)
Lewis J. Stadlen (Ed Kenrow)

Regie: Frank Oz
Drehbuch: Paul Rudnick
♂♂


INHALT
Als Abschlussrednerin ihrer College-Klasse sollte Lelaina Pierce (Winona Ryder) eigentlich eine große Zukunft vor sich haben. Tatsächlich hat sie es gerade mal zur kleinen Produktionsassistentin eines öden Moderators im Frühstücks-TV (John Mahoney) gebracht. In ihrer Freizeit dreht Lelaina eine beißende, zum Teil ziemlich geschmacklose Video-Dokumentation über ihre Freunde: ihre Seventiesverrückte Mitbewohnerin Vickie (Janeane Garofalo) und deren ständig wechselnde Bettpartner, den verklemmten Sammy (Steve Zahn) und ihren besten Freund Tray (Ethan Hawke), einen brillanten, aber unmotivierten Rebellen. Eines Tages lernt Lelaina den ehrgeizigen Videomanager Michael (Ben Stiller) kennen, der ihre Dokumentation auf "In Your Face TV" senden will. Plötzlich befindet sie sich im Zentrum einer ungewöhnlichen Dreiecksbeziehung mit dem verlässlichen, dynamischen Michael auf der einen Seite und dem verführerisch-grüblerischen Tray auf der anderen.


KRITIK
Von Frank Oz, dem Erfinder von Miss Piggy und Yoda, kann man eigentlich immer einen netten, unterhaltsamen Film erwarten. IN & OUT ist nicht besonders anspruchsvoll und erst recht nicht sozialkritisch (auch wenn Oz hier den Anschein erwecken möchte), aber doch sehr lustig.

Und es ist gut gemeint - und nicht im abwertenden Sinne (aka "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint."). Klar spielt Oz hier ausschließlich mit schwulen Stereotypen, aber auf eine liebenswerte und niemals herabwürdigende Art. Wenn ein großes Publikum das braucht, um Kinotickets zu kaufen und um das Thema überhaupt auf den Schirm zu kriegen, sehe ich keine Notwendigkeit, die LGBT-Keule zu schwingen. Mehr Queerness kann man von einer familienfreundlichen, US-amerikanischen Mainstream-Komödie der 1990er nicht erwarten. Abzüge wegen verkappter Prüderie gibt es in der B(unny)-Note, nicht im Queerfaktor.

"Mein Mann hat drei Hoden. Es ist ekelhaft!" - ist seither ein geflügeltes Wort, zumindest bei mir. Und ganz nebenbei hat Lauren Ambrose (Claire Fisher aus
SIX FEET UNDER) hier ihren ersten Leinwand-Auftritt.
[Johannes Jarchow]



  
 
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QUEERmdbInfo
Die Vorlage zum TV-Outing lieferte Tom Hanks bei der Oscar-Verleihung 1994, wo er für seine Rolle des schwulen, an Aids erkrankten Anwalts Andrew Beckett (Namensgeber für Howard Brackett) in
PHILADELPHIA (1993) einen Oscar für die beste Hauptrolle erhielt. In seiner tränenreichen Rede bedankte er sich bei seinem schwulen Highschool-Schauspiellehrer Rawley Farnsworth und einem schwulen Mitschüler.

"Es musste erst
BIRDCAGE (1996) passieren, bis die großen Hollywood-Studios registrierten, dass man mit Schwulenkomödien tatsächlich das große Geld machen kann. Also bekamen der offen schwule Autor und Dramatiker Paul Rudnik (JEFFREY (1995)), der schwule Produzent Scott Rudin 'grünes Licht' für eine turbolente Coming-Out-Komödie, die keinem wehtut."
[Out im Kino - Das lesbisch-schwule Filmlexikon]

 
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