In DIE ZEIT DIE BLEIBT (2005) zeichnet François Ozon ein sensibles Porträt eines schwulen Fotografen, der nach einer tödlichen Diagnose mit seiner Sterblichkeit und seinen Beziehungen ringt.
Zügellos ist sie, Murphys stürmische Liebe zu Elektra, ein Rausch aus Drogen und Sex und wilden Experimenten: Nichts ist verboten, alles wird ausprobiert, zu zweit, zu dritt, die Leidenschaft scheint grenzenlos. Und doch sind mittlerweile zwei Jahre vergangen, seitdem die Französin ihn nach einem Seitensprung verlassen hat.
Das mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichnete Drama TOUCH ME NOT ist eine dokufiktionale Studie über Intimität und die Grenze zwischen Mann und Frau.
Oh Gott, Tor Iben! Sein vierter Gayfilm JAHR DES TIGERS porträtiert einen schrägen Außenseiter in der schwulen Szene Berlins. Tom steht auf anonymen Sex, trägt gern Masken und bricht in Wohnungen ein. Hier findet er das schlafende, durchtrainierte Topmodel Lars. Es wird gefickt. Viel später.
Das schwule, französische Regiepaar Olivier Ducastel und Jacques Martineau erzählt in Echtzeit die Liebesgeschichte von THÉO & HUGO, die in einem schwulen Sexclub beginnt und im Pariser Morgengrauen ihren Lauf nimmt.
SHORTBUS ist nach dem Riesenerfolg von HEDWIG AND THE ANGRY INCH (2001) der zweite Spielfilm von John Cameron Mitchell und dreht sich um einen queeren Club im New York der Nuller Jahre.
FLUIDO (2017) ist der dritte Erotikfilm der Multimediakünstlerin und Queerikone Shu Lea Cheang (FRESH KILL) und hat Handlung: 2060, Aids, Sperma, Rebellion gegen Unterdrückung, das Establishment und für Weltfrieden - soweit frau es richtig verstanden hat.